Warum der neue Minimalismus dein Schrei nach Liebe ist

Warum der neue Minimalismus nach Liebe schreit … 

 

Kennst du noch die Zeiten, in denen wir mit unseren Eltern in ein gutbürgerliches Restaurant gegangen sind? Eine Unmenge von Bildern, Schnitzereien und undefinierbarem Kitsch an der Wand. Und ja. Es gibt uns ein Gefühl von einer anderen Zeit.

 

Heute eröffnet ein Hipstercafé nach dem Anderen und übertrifft sich mit minimalistischem Design.

 

So wenig wie möglich.

 

Auch in meinem Leben.

 

Irgendwie schon komisch. Wir haben doch alles. Wir könnten viel mehr. Aber wir lassen es lieber.

 

Und wir lieben es.

 

„Weniger ist mehr“ wird nun wirklich ein Leitspruch meines Lebens.

 

Vielleicht weil ich in einem solch sorglosem materiellem Reichtum meiner vorherigen Generation aufgewachsen bin und mich es doch nicht glücklich macht?

 

Vielleicht weil das Gefühl alle Optionen zu jeder Zeit mit Jedem in Kontakt zu stehen mich mehr und mehr stresst.

 

Nicht glücklich macht.

 

Zu viel Wahlfreiheit eigentlich Sklaverei ist, weil ich das Gefühl habe, mich nicht für die eine Sache, sondern gegen Tausend Andere, zu entscheiden

 

Ich will den Ballast loswerden. Besitz ist mehr Stress als Reichtum.

 

Wer heutzutage ein Auto hat muss sich alleine darüber so viele Gedanken machen: Versicherung, steigende Benzinkosten, Umweltverschmutzung, Parkplatzsuche, Reperaturen.

 

Da macht man gleich lieber Carsharing und lebt ohne Auto.

 

Was man nicht hat, kann einem nicht genommen werden.

 

Verzicht als Freiheit ständig erreichbar und mobil zu sein. Die Freiheit sich nicht über so viele Sachen den Kopf zu zerreißen.

 

Besitz macht einen doch nur abhängig und nachdenklich und beschert einem Sorgen.

 

Ja irgendwie schon.

 

Und irgendwie ist dieser neue Minimalismus eine Loslösung davon sich über materielle Dinge zu definieren.

 

Wenn ich mich durch materielle Dinge bestimmen lasse, dann nehmen sie mich mehr gefangen. Bin so eine Art Marionette meiner Bedürfnisse nach Wert.

 

Das gibt mir das Gefühl nicht glücklich zu sein.

 

Fühle mich wie auf einer Durststrecke, die nie befriedigt wird.

 

Ich laufe trocken.

 

Das Loslassen von Dingen ist wie ein Wegrennen von dieser rastlosen Suche nach Glück.

 

Mit dem Wegwerfen von Dingen drücken wir aus, dass wir uns nach dem Authentisch Echten sehnen.

 

Irgendwie nach einer Art Wahrheit. Eben das Unverfälschte.

 

Der neue Minimalismus ist ein Abbild dessen, was wir im Herzen versuchen zu spüren. Das Echte.

 

Orginalität in wahren Werten wie Liebe und Annahme.

 

Eben keine Trends die kommen und gehen.

 

Deswegen heißt es in einem schlauen Buch:

 

„Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten. Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen, wenn er dabei sich selbst ins Verderben stürzt oder unheilbar Schaden nimmt?“

 

Jesus beschreibt hier mit genau dieses Herz nach dieser Orginalität.

 

Und die Gefahr genau das zu verlieren, wonach man sich sehnt, wenn man sich über die falschen Dinge definiert.

 

Von der ganzen Welt geliebt werden möchte.

 

Der neue Minimalismus ist ein Schrei nach Liebe.

 

Ein Schrei nach Jesus.

 

Ein Schrei eben frei zu werden von all dem Stress, dem Ballast was auf einem eintrifft.

 

Jesus schenkt einfach. Alles was ich habe, dass habe ich durch ihn.

 

Was für eine Freiheit ist das denn?

 

Er hat es mir gegeben und kann es mir wieder nehmen. Er hat die Unbeschränktheit, während ich nur beschränkt sehe. Es ist viel schöner mich in seiner Hand zu wissen, als meine eigene Hand selbst zu sein. Es nimmt allen Druck und führt mich in ein Glück, was ich nie ahnte zu kennen.

 

 

 

 

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